Läuse im Haar

Was man gegen Kopfläuse unternehmen kann

Durch welche klinischen Symptome machen sich Kopfläuse bemerkbar?

Juckreiz ist das Resultat einer immunologischen Reaktion auf ein Protein, das sich im Speichel der Laus befindet. Dieses Protein wird während der Blutmahlzeit von der Laus in die Kopfhaut abgegeben und löst über das Immunsystem des Menschen Juckreiz aus, der mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität (u.a. Schlafstörungen) verbunden sein kann.  Juckreiz wird mit Kratzen beantwortet; die entstehenden Kratzeffekte (Exkoriationen) gelten als  Eintrittspforten für Bakterien und erhöhen das  Risiko bakterieller Superinfektionen. Vergrößerte Lymphknoten, Pusteln (Eiterbläschen), Krustenbildung, Verklebungen der Haare, Nässen und eine Abszessbildung können daraus entstehen.
Bei einigen Patienten lässt sich im Nackenbereich das so genannte Läuseekzem (Rötung, juckende Knötchen, Schuppung, Kratzeffekte) nachweisen, das ebenfalls auf eine immunologische Reaktion gegenüber Läusen/Läusebestandteilen (besonders, wie oben bereits aufgeführt, der Speichel der Läuse) zurückzuführen ist.