Läuse im Haar

Was man gegen Kopfläuse unternehmen kann

Archiv: Donnerstag, 7. August 2008

Die Ansteckung

Gleich zu Anfang: Kopfläuse betreffen jeden. Sie sind weder ein Zeichen von mangelnder Hygiene noch treten sie nur in bestimmten Schichten auf, woher soll eine Laus auch wissen - bei ihrem Wechsel von Kopf zu Kopf- denn auch, ob die Eltern eines Kindergarten- oder Schulkindes nun Besser- oder Wenigerverdiener sind…

Vorurteile und rümpfende Nasen sind hier also fehl am Platz!

Es ist aber sehr wohl so, das Mädchen - wegen der langen Haare - häufiger betroffen sind und sich Läuse gerade auf frisch gewaschenem Haar sehr wohl fühlen. Dichteres und dickeres Haar empfinden die Läuse als eher störend, sodass, wenn überhaupt die ein oder andere Bevölkerungsgruppe mehr betroffen sein soll, so sind das blonde, hellhäutige Westeuropäische Typen.
Kopfläuse können nicht springen oder fliegen, sie sind auf die Fortbewegung in Haaren spezialisiert. Daher findet die Ansteckung auch beim Kuscheln, beim Köpfe zusammenstecken während des Spiels oder beim gemeinsamen Übernachten im Bett von Kopf zu Kopf statt, denn nur so kann die Laus von einem Wirt zum nächsten krabbeln.
Kopfläuse verlassen ihren menschlichen Wirt nie, denn sie sind auf deren Blut als Nahrung angewiesen.
Somit ist die Übertragung durch Mützen oder Kuscheltiere sehr unwahrscheinlich (binnen 2-3 Tagen würde sie mangels Nahrung sterben und auch eine Eiablage kann hier nicht stattfinden, da sie nur an den Haaransätzen abgelegt und angeklebt werden) und auch eine Übertragung vom Tier zum Mensch und umgekehrt findet nicht statt. Kopfläuse mögen nur Menschenblut.

Kämme und Bürsten können aber durchaus für 1-2 Tage zum Aufenthalts- und somit auch zum Übertragungsort werden.

Läuse im Haar läuft unter Wordpress 2.5.1
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