Läuse im Haar

Was man gegen Kopfläuse unternehmen kann

Tag: kopflausbefall

Wann dürfen Kinder nach der Behandlung des Kopflausbefalls wieder den Kindergarten und die Schule besuchen?

Der Besuch der Gemeinschaftseinrichtung ist bereits nach korrekt durchgeführter erster Behandlung (das Kind muss also nicht bis zur zweiten Behandlung, die acht bis zehn Tage später erfolgt, zu Hause bleiben!) wieder erlaubt.
In der Zeit zwischen der ersten und zweiten Behandlung besteht kein Übertragungsrisiko. Acht bis zehn Tage nach der ersten Behandlung sind jedoch aus nicht abgetöteten Eiern Larven geschlüpft und gelten als Quelle einer weiteren Verbreitung. Es sollte also unbedingt eine zweite Behandlung erfolgen, die jedoch keinen Schulausfall zur Folge hat.
Bei Erstbefall ihrer Kinder mit Kopfläusen sollten die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten der Einrichtung eine  schriftliche Bestätigung der durchgeführten Behandlung zukommen lassen.
Bei wiederholtem Befall muss hingegen eine ärztliche Bescheinigung über den Behandlungserfolg vorgelegt werden.

Wer ist von Kopflausbefall besonders betroffen?

Unabhängig vom sozialen Status sind vorwiegend Kinder im Alter zwischen drei und zwölf Jahren betroffen. Dass  Mädchen häufiger als Jungen betroffen sind, hat einen einfachen Grund: Mädchen stecken länger und intensiver die Köpfe zusammen (zum Tuscheln) als Jungen. Weiterhin begünstigen Gemeinschaftseinrichtungen die Ausbreitung aufgrund enger zwischenmenschlicher Kontakte.

Kopflausbefall ist die häufigste Parasitose im Kindesalter und steigende Verkaufszahlen der Läusemittel deuten darauf hin, dass Kopfläuse weiter auf dem Vormarsch sind - wo sehen Sie die Gründe hierfür?

Steigende Verkaufszahlen können für eine Zunahme der Neuerkrankungen sprechen, aber auch auf eine Abnahme der Wirksamkeit herkömmlicher Mittel hinweisen (z.B. durch Resistenzen). Entsprechende Untersuchungen hinsichtlich dieser Frage einschließlich der Resistenzuntersuchungen und Anwendungsstudien, die die herkömmlichen mit den neueren Kopflausmitteln vergleichen, sind zu fordern.

Trotz einer Vielzahl wirksamer Pedikulozide ist weiterhin eine Zunahme der Kopflaus-Fälle zu verzeichnen. Am häufigsten sind Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren betroffen. Die hohe Prävalenz ist neben dem Nicht-Einhalten der Behandlungsvorschriften vermutlich auch auf Resistenzen gegenüber den klassischen Pedikuloziden zurückzuführen, wie zunehmend aus anderen Ländern, wie Großbritannien, USA, Israel und Dänemark, berichtet wird. Zur Resistenzsituation in Deutschland liegen noch keine Zahlen vor. Es ist jedoch zu vermuten, dass auch hier mit einer Resistenzproblematik gerechnet werden muss. 
Das Nicht-Einhalten der Behandlungsvorschriften, also Fehler in der Anwendung (z.B. Verwenden einer nicht ausreichenden Menge des Kopflausmittels, Nicht-Einhalten der Einwirkzeit, keine Wiederholung der Therapie, ungleichmäßig aufgetragenes Kopflausmittel, Verdünnung des Kopflausmittels bei Applikation auf tropfnasse Haare), die immer wieder zu beobachten sind, erhöhen das Risiko des Therapieversagens und damit auch das Auftreten von Komplikationen. Hierzu zählen beispielsweise bakterielle Infektionen durch Staphylococcus aureus oder Streptokokken  (Pyodermie), die mit den u.g. Symptomen einhergehen.

Die Angst vor Stigmatisierung durch die Umwelt kann Eltern davor zurückschrecken lassen, einen Kopflausbefall der Kinder der Gemeinschaftseinrichtung (Kindergarten, Schule) zu melden. Jedoch nur durch eine rechtzeitige Benachrichtigung kann eine Ausbreitung verhindert und konsequente Bekämpfung sichergestellt werden.

Läuse im Haar läuft unter Wordpress 2.5.1
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates | Internetmarketing by high4 Multimedia Agentur Internetmarketing by high4 Multimedia Agentur | Resources - Link Exchange  | Läusemittel  |  Links