Juckreiz ist das Resultat einer immunologischen Reaktion auf ein Protein, das sich im Speichel der Laus befindet. Dieses Protein wird während der Blutmahlzeit von der Laus in die Kopfhaut abgegeben und löst über das Immunsystem des Menschen Juckreiz aus, der mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität (u.a. Schlafstörungen) verbunden sein kann. Juckreiz wird mit Kratzen beantwortet; die entstehenden Kratzeffekte (Exkoriationen) gelten als Eintrittspforten für Bakterien und erhöhen das Risiko bakterieller Superinfektionen. Vergrößerte Lymphknoten, Pusteln (Eiterbläschen), Krustenbildung, Verklebungen der Haare, Nässen und eine Abszessbildung können daraus entstehen.
Bei einigen Patienten lässt sich im Nackenbereich das so genannte Läuseekzem (Rötung, juckende Knötchen, Schuppung, Kratzeffekte) nachweisen, das ebenfalls auf eine immunologische Reaktion gegenüber Läusen/Läusebestandteilen (besonders, wie oben bereits aufgeführt, der Speichel der Läuse) zurückzuführen ist.
Heute habe ich diese Seite gefunden, aus der Stiftung Warentest http://www.test.de/themen/gesundheit-kosmetik/meldung/-Kopflaeuse/18922/18922/. Muss ich jetzt beunruhigt sein?
Pyrethrum aus der Chrysantheme, die stär- keren chemisch synthetisierten Pyrethroide und Lindan sind alles Nervengifte. Sie lassen bei Eltern die Alarmglocken schrillen. Doch die Risiken gelten als beherrschbar  wenn die Anwendungsempfehlungen penibel befolgt werden. Bei Kindern darauf achten, dass die Mittel nicht auf Schleimhäute gelangen oder abgeleckt werden. Das Lindan-haltige Quellada H Shampoo hat eine Einwirkungszeit von wenigen Minuten und kann somit bei Kleinkindern angewandt werden. Die Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern sollte stets unter ärztlicher Aufsicht erfolgen
Das und folgendes macht mir aber jetzt ein ungutes Gefühl:
Das Spray ist wegen möglicher unkontrollierter Vernebelung und möglicher Asthmaanfälle bei Allergikern umstritten. Infektopedicul-Lösung zur äußerlichen Anwendung ist Permethrin-haltig, ebenso wie Delixi-Lösung.
Das gefällt mir gar nicht 
Freitag waren wir gleich noch beim Arzt, als mein Schatz im Wartezimmer ihr Problem zur Sprache brachte (Mama, hat Papa dann auch Läuse?) wurden die Blicke unserer Mitpatienten deutlich kühler. Dabei möchte ich nicht wissen, was die anderen für unappetitliche Dinge hergeführt hatte. Ich könnte mich stundenlang über eine solche Ignoranz aufregen. Wahrscheinlich muss ich froh sein, dass niemand aufgestanden ist. Ob das noch an der Stigmatisierung durch die Nazis liegt? In den KZs wurden ja die Juden unter dem Vorwand der Entlausung in die Gaskammern geführt, also wurden diesen dadurch auch noch unterstellt, die Volksgesundheit zu gefährden, aber die Läusebekämpfung war schon immer eine staatstragende Angelegenheit, wie es scheint, ich muss das mal nachrecherchieren…
Mein Mann ist übrigens nicht betroffen, ich auch nicht. Muss ich mir jetzt mangelnden Körperkontakt zu meinem Kind vorwerfen lassen? Komisch worüber man sich so plötzlich Gedanken macht.Â
Der Arzt machte mir als erstes klar, dass meine Bettwäsche-Aktion eigentlich überflüssig war, da Kopfläuse nur und ausschließlich auf dem Kopf meiner Kleinen überleben können und nach spätestens 60 Stunden ohne Nahrung verhungern. Das macht doch Hoffnung, dass wir durch diese Geschichte relativ schnell durch sein können. Vorsichtshalber solle ich aber noch die Kuscheltiere waschen - da bin ich selbst gar nicht drauf gekommen. Meine kleine Maus bekommt nun Jacutin Pedicul verschrieben und wie soll es anders sein, es war natürlich nicht vorrätig beim Apotheker, ich neige ja nicht zur Hysterie, aber ich möchte die Viecher ja dann doch so schnell wie möglich wieder loswerden. Die gesellschaftliche Stigmatisierung wirkt schon…
Habe mich auch gewundert, wie schnell die Diagnose gestellt war, also jetzt nicht beim Arzt, sondern im Kindergarten, schließlich wurde ich hier nämlich noch über Kleiderläuse und Flöhe und anderem widerlichen kleinen Parasitenviecher informiert, was so alles auf Menschenköpfen leben kann.
Samstag haben wir dann die Behandlung begonnen.